Ein 5-Minuten-Morgen-Ritual, das dich verändert

Ein 5-Minuten-Morgen-Ritual, das dich verändert
Kennst du das auch? Du fühlst dich morgens schon gestresst und unter Druck gesetzt, obwohl du noch nicht mal richtig wach bist? Deine nächtliche Erholung weicht in null Komma nichts unangenehmen Gefühlen und einer inneren Anspannung?

Erfahre, was der Grund für deine Anspannung ist. Lerne, ausgeglichener und mental stärker in den Tag zu starten. Diese einfache Übung hilft dir zu mehr innerer Balance und bringt sofort eine für dich spürbare Veränderung.

Immer das Gedankenkarussell…

Geht es dir manchmal auch so – dein Wecker läutet und damit startet – mehr oder weniger rasch – auch gleich dein inneres Gedankenkarussell?

Dein Geist quält dich dann – oft unbewusst – mit altbekannten Themen wie

  • den dringend anstehenden TO DOs
  • dem nörgelden Chef
  • dem nervenaufreibendem Meeting oder
  • dem anstehenden Gespräch mit der unliebsamen Kollegin?

Sofort wirst du dadurch gefühlt zu einem Gefangenen deiner Gedanken. Die über Nacht gewonnene Ruhe und Entspannung weicht womöglich sehr schnell einem Stressgefühl, einem inneren Zeitdruck und einer Unruhe oder sogar einem Gefühl der Angst.

Dieser Mechanismus kann, auf Dauer, zu einem echten Energieräuber werden. Du kannst dich aber bewusst dafür entscheiden, aus diesem Kreislauf auszubrechen.

Solltest du dich also – so wie ich – dafür entscheiden, deinen persönlichen Rahmen und damit deine Komfortzone auszudehnen und diesem Gedankenkarussell ein Schnippchen zu schlagen, stellt sich erstmal eine Frage.
Und zwar jene, wieviel Raum du diesem Karussell bereits gleich am Morgen weiterhin noch geben möchtest?

Zurück zur inneren Balance

Wenn du es nämlich schaffst, diesen Karussell-Impuls bewusst wahrzunehmen, aber ihm nicht sofort nachzugeben, bleibst du mit deinem Fokus in deiner ruhigen Mitte. Du startest dadurch deinen Tag mit viel mehr Ausgeglichenheit und Entspannung.

Herausfordernde Situationen gehst du gelassener an. Du weißt viel eher, wie du entscheiden sollst, weil du dich besser spüren kannst und deinem Bauchgefühl vertraust. Du verfügst über mehr Klarheit und Selbstvertrauen. Einfach gesagt – du bist viel mehr im Hier und Jetzt und lässt dich nicht von deinem mind-fuck ablenken.

Aber wie schaffst du es jetzt bewusst bei dir zu bleiben?

Ich habe schon vor einigen Jahren eine Fokus-Übung entdeckt, die dabei sehr gut hilft. Und mich auch den gesamten Tag über dabei unterstützt in stressigen Situationen rasch wieder mein inneres Gleichgewicht zu finden. Oder gar nicht so schnell aus ihm rauszukippen.

Die Fokus-Übung

Ich praktiziere diese Übung, zumindest 5 mal pro Woche, gleich nachdem der Wecker geläutet hat und ich, mehr oder weniger oft, die snooze-Taste betätigt habe – hehehe ;).

step 1

Wenn du es also – so wie ich – aus dem Bett geschafft hast, mach es dir auf einem Polster oder Yoga-Kissen bequem. Du kannst dir auch eine Decke um die Schultern legen, wenn es für dich angenehm ist.

Achte nur darauf, dass du in einer – für dich angenehmenPosition, möglichst aufrecht, sitzt. Falls du dir dabei anfänglich noch etwas schwer tust, darfst du deinen Rücken auch an der Wand anlehnen.

step 2

Wenn du die für dich passende Sitzposition gefunden hast, schließe deine Augen und atme ein paar Mal tief ein und wieder aus, ohne deinen Atem übermäßig lange anzuhalten.

Achte auch darauf, wie sich deine Bauchdecke bei jedem Mal Einatmen hebt und beim Ausatmen auch wieder senkt.


step 3

Beobachte anschließend, wo du deinen Atem bei jeder Einatmung und jeder Ausatmung spüren kannst. Vielleicht spürst du ihn an der Oberlippe, im Bereich zwischen Oberlippe und Nase oder auch an den Nasenflügeln.
Nimm dir auch Zeit zu erfühlen, ob sich dein Atem bei der Einatmung kühler anfühlt, als bei der Ausatmung. Gehe auf Unterschiede ganz bewusst ein und spüre nach.

step 4
Nachdem du auf Entdeckungsreise mit deiner Atmung gegangen bist, ziehe gedanklich ein Dreieck zwischen deiner Oberlippe und der Nase. Wobei deine Oberlippe die Basis bildet und du ausgehend von den Mundwinkeln, eine Linie zu den äußeren Enden deiner Nasenflügel legst. Die Spitze des Dreiecks ist abgeflacht und verläuft unter deinen Nasenlöchern entlang.

step 5

Anschließend startest du damit, dich ausschließlich auf diesen Bereich zu konzentrieren und deinen Atem in dem „abgeflachten Dreieck“ zu beobachten.

  • Wo spürst du, innerhalb der gesteckten Grenzen, den Luftzug bei der Einatmung?
  • Fühlt sich der Atem kalt oder warm an?
  • Was kannst du, außer deinem Atem, sonst in dem Bereich wahrnehmen?
    Vielleicht ein Kribbeln, ein Ziehen, ein Kitzeln…?

Deine gesamte Aufmerksamkeit soll auf deine Wahrnehmungen in diesem Bereich gerichtet sein. Nimm einfach wahr und beobachte.
Werte dabei nicht, beurteile nicht!
Lass die gesamte Vielfalt deiner Wahrnehmungen einfach zu.

step 6

Wenn dabei das Gedankenkarussell startet – und das tut es ganz sicher 😉 – lass dich dich nicht verunsichern und aus der Ruhe bringen.
Lass deine Gedanken vorüberziehen und hole deine Aufmerksamkeit, so gut es dir möglich ist, immer wieder liebevoll zu deinem “Atemdreieck” zurück.

Die Übungsdauer der Beobachtung deines “Atemdreiecks” bleibt dabei dir überlassen.
Du kannst mit fünf Minuten starten und das ganze langsam ausdehnen. Step by step auf 10 Minuten oder 15 Minuten.

Für mich lässt sich eine halbe Stunde täglich, zeitlich ganz gut unterbringen. Eine Stunde wäre natürlich – im Sinne einer Meditationspraxis – über die Zeit hinweg, optimal ;).

Veränderung

Aber egal, wie lange du die Fokus-Übung täglich ausführst, du wirst sehr schnell die folgenden positiven Auswirkungen selbst erfahren:

  • Verbesserung deiner Konzentrationsfähigkeit
  • Stressreduktion
  • schnellere Regulierung negativer Emotionen
  • Verminderung von Angstgefühlen und Müdigkeit
  • Förderung der Gelassenheit und
  • Selbstbeherrschung
  • Aktivierung deiner Selbstheilungskräfte

Du startest deinen Tag damit erfrischt und innerlich gestärkt!

Na dann – vielleicht probierst du’s ja gleich selbst aus. Ich freue mich, wenn du deine Erfahrungen mit mir teilst.

Mit mehr Fokus zum Neuen Rahmen . Neuen Ich

♥-lich

Manuela

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