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Und plötzlich steht vieles Kopf – 6 Ideen, wie du beruflich auf Schiene bleibst

Und plötzlich steht vieles Kopf – 6 Ideen, wie du beruflich auf Schiene bleibst
Was macht die aktuelle Krise mit dir? Wie blickst du momentan auf deine berufliche Situation?

Bangst du um deinen Arbeitsplatz, stresst dich die neue Home Office Situation oder macht dir ein gesteigertes Arbeitspensum zu schaffen?

Vielleicht hinterfragst du aber auch das gesamte System mehr denn je und suchst nach Antworten auf Fragen, die du dir bisher nie gestellt hast. Diese 6 Ideen sollen dir dabei helfen einen klaren Kopf zu bewahren und positiv in die Zukunft zu blicken

Hilfe, Chaos! Was ist denn überhaupt eine Krise?

Eine Krise lässt sich besonders gut beschreiben, indem man sie von einem Problem unterscheidet. Bei der Lösung eines Problems kannst du zumeist auf eigene Erfahrungswerte und Wissen aus der Vergangenheit zurückgreifen und dich nach Rezepten umschauen. Es funktioniert das, was bereits vorher oder bei Kollegen, Bekannten, Freunden funktioniert hat. Du siehst dich im Stande, das Problem auf die eine oder andere Art zu bewältigen.

Bei Krisen ist das anders. Hier wirken äußere Belastungsfaktoren und/oder deine subjektiven Interpretation Angst einflößend auf dich ein. Du hast dabei das Gefühl, dass die Anforderungen, die die Krise mit sich bringt, deine Fähigkeiten zur Bewältigung übersteigen. Du hast kein Rezept zur Bewältigung. Und auch kein anderer hat es. Daher erlebst du Krisen immer als bedrohlich.

Fest steht dabei auch, dass nicht bei jedem Menschen die gleiche Belastungssituation in gleicher Weise und gleich lange wirkt. Was uns aber alle eint ist, dass keiner so genau weiß wie es weitergeht, was jetzt richtig ist und was zu tun ist. Du bist gefordert, jeden Tag neues zu lernen, kreativ zu sein und neue Ideen zu entwickeln.

 

Wir sitzen alle im selben Boot

Und nachdem es sich bei der aktuellen Corona-Krise um eine weltweite Krisensituation handelt, stehen wir erstmals seit langem vor der Herausforderung, dass es keinen mehr gibt, der festen Boden unter den Füßen hat. Niemand hat momentan das Lösungsrezept parat. Wir sitzen alle im selben Boot.

Aber genau das bringt auch Vorteile. Es ist die Chance einen globalen Gemeinschaftssinn zu entwickeln und uns gegenseitig zu stützen. In einem größeren Rahmen zu denken und zu erkennen, wie verbunden wir doch alles sind. Welche Einflussmöglichkeit jeder einzelne hat. Und das nicht nur in nächster Umgebung, sondern für das weltweite System.

 

Sorgen, Ängste und Unsicherheiten

Gleichzeitig steigt aber sicher auch die eine oder andere Angst in dir hoch und du wirst mit Unsicherheiten konfrontiert. Das ist total in Ordnung. Du bist wahrscheinlich beunruhigt und da ist es völlig angemessen mit einer gewissen Angst zu reagieren. Diese Angst hilft dir – sofern sie dich nicht lähmt – dich bestmöglich an die geänderten Rahmenbedingungen anzupassen und auf die veränderten Umstände zu reagieren. Wenn du nachts mal wach liegst oder auch tagsüber ins Grübeln kommst, ist das ganz normal.

Mach dir aber gleichzeitig immer bewusst, dass vieles in dieser Ausnahmesituation noch immer so funktioniert wie vorher. Lebensmittel, WC-Papier, Seife – alles vorhanden. Familie, Freunde, Beziehungen bleiben bestehen. Die Sonne geht noch immer auf und auch wenn du vielleicht um deinen Job bangst, gibt es in unseren Breitengraden ein gutes soziales Auffangnetz. 

Bleib auch deinen beruflichen Zielen und Wünschen in der aktuellen Situation unbedingt treu. Auch wenn sich vielleicht vieles für dich verändert hat. Versuch die Krise als Prüfung zu sehen, die dich herausfordert und testet, ob du auch unter veränderten Bedingungen auf Schiene bleibst. Deine beruflichen Ziele und Wünsche weiterhin verfolgst. Auch wenn du den nächsten Schritt eventuell anders ausrichten musst

Was dir bei deiner Neuausrichtung helfen kann, habe ich in den folgenden 6 Ideen zusammengefasst:

IDEE 1

Unterscheide zwischen Tatsache, Problem und Krise

Um der Negativschleife zu entfliehen und nicht in die nächste Grübelfalle zu tappen, hilft es, wenn du die folgende gedankliche Dreiteilung vornimmst:

1. Überlege, was die Tatsachen sind, mit denen du es gerade zu tun hast. Notiere sie und leg sie dann gedanklich auch gleich zur Seite. Denn Tatsachen sind nun mal eben so wie sie sind. Du kannst sie nicht verändern. Nimms sie an.
Vielleicht hast du momentan mehr zu leisten als gewohnt. Nimm es wie es ist. Wahrscheinlich ist es zeitlich begrenzt und du kannst daran nichts ändern.

2. Als nächstes stelle dir die Frage: Was sind aktuelle Probleme?
Du erkennst Probleme immer daran, dass es Rezepte für deren Lösung gibt – sonst wären es Tatsachen. Was kannst du momentan aus eigener Kraft lösen?
Du kannst aktuell nicht die neuen Aufgaben übernehmen, weil das Projekt auf das du lange hingearbeitet hast, auf Eis gelegt wurde? Nimm’s nicht persönlich. Überlege stattdessen, was aktuell Priorität für dich hat und wo du deine Energie zielführend einsetzen kannst, um anderen zu helfen und die Dinge am Laufen zu halten.

3. Jetzt erst folgt die Frage nach der Krise – welche deiner üblichen Strategien funktionieren aktuell nicht mehr? Wo lohnt es sich für dich verrückt und neu zu denken? Was kannst du anders machen als zuvor? Lass deiner Kreativität genau an dieser Stelle freien Lauf.
Du bist zum Beispiel in Kurzarbeit weil die Events, die aktuell auf deiner Agenda stehen „on hold“ gesetzt wurden? Wofür kannst du die gewonnen Zeit bestmöglich nutzen? Was wolltest du schon immer ausprobieren?

IDEE 2

Stell dir die Frage:

Was ist tatsächlich wichtig in meinem (beruflichen) Leben?

Auch wenn die physische soziale Distanzierung jetzt notwendig ist, bedeutet das nicht, dass dein innerer Zustand immer mehr erstarrt und du in Negativität verfallen musst.

Sei lebendig und nutze die Zeit, um dir bewusst zu werden, was in deinem (beruflichen) Leben wirklich zählt. Was Sinn für dich macht und wofür du deine kostbare Zeit zukünftig nutzen möchtest. Vielleicht ist gerade jetzt der Moment altes und längst überholtes loszulassen und neuem Platz zu machen. Genau in dem Zeitpunkt in dem es sich jetzt ergibt. Gestalte aktiv. Mach dir bewusst, dass du in jeder Sekunde die Freiheit hast neu zu entscheiden und dass deine Stimme Gewicht hat. Du agierst nicht isoliert von anderen. Dein Verhalten hat Wirkung auf andere. Egal ob im privaten oder beruflichen Umfeld.

IDEE 3

Hab mehr Verständnis für dich

Jetzt ist es mehr denn je wichtig, dass du mit dir selbst nicht zu hart ins Gericht gehst und Selbstkritik hinten anstellst. Hab Verständnis für dich und deine Gefühlswelt. Akzeptiere, dass es dir von Zeit zu Zeit womöglich nicht so gut geht. Deine Laune im Keller ist, weil vieles am Kopf steht. Du dich ungewohnt oft einschränken musst. Soziale Kontakte anders als bisher pflegst und auch deine berufliche Kommunikation andere Wege als bisher geht.

Es ist ganz normal, wenn du viele Emotionen zeitgleich erlebst oder sie sich rasend schnell hintereinander die Türklinke in die Hand geben. Sorge und Betroffenheit, kurz gefolgt von Euphorie, weil du die Zeit nutzt um etwas Neues zu starten, dann gleich wieder Stress weil der Job anders läuft als gewohnt…
Sieh darin die Möglichkeit Gleichmut zu üben und vielleicht sogar mal eine kurze Entspannungsübung auszuprobieren.

IDEE 4

Gestalte dein Homeoffice aktiv

Viele Rituale, die dein Job so mit sich bringt fehlen momentan. Der Weg zur Arbeit mit dem Auto oder Fahrrad. Das Kipferl beim Bäcker noch schnell ums Eck vom Büro besorgen. Der Kaffee den du dir zwischendurch in der Kantine holst. Alles weg, was dir normalerweise dabei hilft, Struktur in deinen Arbeitstag zu bringen.

Daher heißt es jetzt für dich – neue Rituale zu entwickeln und neue Strukturen einzuführen.

Dafür kann es hilfreich sein, dass du eine klare Trennung zwischen Arbeitsplatz und Wohnbereich einführst. Vielleicht ersetzt ja ein kleines Sportprogramm deinen Arbeitsweg.

Eventuell stehst du auch vor der Herausforderung mehrer Rollen inne zu haben. Arbeitnehmer*in, Mutter, Vater, Partner*in – schaffe klare Zeiten, wann was ansteht.
Wenn du mit deinem Partner oder deiner Partnerin das Homeoffice teilst, müssen auch Nähe und Distanz klar ausgehandelt werden. Legt bereits im Vorhinein fest, zu welchen Zeiten wann wer in welchem Raum ist und wann wer Ruhe braucht.

IDEE 5

Schätze was du hast und sei dankbar dafür

Die aktuelle Krise zeigt eindrucksvoll wie rasch sich Umstände verändern können und wie schnell uns der Boden unter den Füßen fehlen kann.
Wie oft nimmst du Menschen, Dinge und Umstände in deinem Leben als gegeben hin? Spätestens jetzt bietet sich dir eine Zeit für aktive Wertschätzung und bewusste Dankbarkeit.

Zeig deine Dankbarkeit für positive Erfahrungen, wunderbare Menschen oder schöne Dinge in deinem Leben. Indem du dir Zeit für Dankbarkeits-Rituale nimmst, holst du immer mehr Gutes in dein Leben.
Probier es aus! Zum Beispiel mit dem Dankesbesuch oder indem du ein Dankbarkeitstagebuch führst. In diesem Tagebuch kannst du jeden Abend 3 Dinge notieren, für die du am heutigen Tag dankbar warst.

IDEE 6

Was dir noch helfen kann

Bewegung – körperliche Bewegung tut nicht nur deinem Immunsystem gut, sondern macht auch deinen Geist flexibel. Und ist obendrein gut für dein seelisches Gleichgewicht.
Ganz egal, ob du im Wald spazieren gehst oder dich bei einem Morgenlauf auspowerst. Die körperliche Aktivität bringt neue Ideen und lässt dich kreativ werden.

 

Was machst du, um dich an die neuen Herausforderungen bestmöglich anzupassen? Was hilft dir, um an deinen beruflichen Zielen trotz allem kontinuierlich dranzubleiben?
Ich freu mich auf deinen Input in den Kommentaren!

Stay positive! Für einen neuen Rahmen . ein neues Ich

♥-lich

Manuela

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Kommentare

2 Kommentare

  1. Alois und Hilde

    Das hast du sehr gut geschrieben!!!🤗😘

    Antworten
    • Manuela

      Danke für dein positives Feedback – freut mich!:-)

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