Blockierst du dich selbst durch deine Erwartungen?

(4 Schritte dem ein Ende zu setzen)
Blockierst du dich selbst durch deine Erwartungen? (4 Schritte dem ein Ende zu setzen)
Wenn deine Antwort “Ja” lautet, bist du in bester Gesellschaft. Viele von uns maßen sich an, die Zukunft vorhersagen zu können. Oft höre ich von Klienten, “Wenn ich das zu XY sage, dann wird dieses und jenes passieren…”. Oder “Wenn ich das tue, dann wird XY so und so reagieren…”.
Diese Aussagen sind nur allzu menschlich, bergen aber auch ein gewisses Maß an Überheblichkeit in sich. Und es kommt noch viel schlimmer…

Diese Aussagen hindern dich daran, neue Erfahrungen zu machen und deine eingefahrenen Gleise zu verlassen.

Unsere Erwartungen und Befürchtungen, tendieren dazu, wahr zu werden

Und genau darin liegt oftmals die Krux.

Deine Annahmen sind eng verknüpft mit deinen Erfahrungswerten aus der Vergangenheit und lassen dich daher genau das erwarten, was du ja bereits erlebt hast und somit kennst. Und nachdem wir mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das zusteuern, von dem wir felsenfest überzeugt sind, wird sich deine Annahme mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zukünftig manifestieren. Der Kreislauf schließt sich somit und du hast dein Erfahrungsmuster tiefer verankert.

self fulfilling prophecy – Dein Potentialkiller

Leider lebst du dadurch dein volles Potential und deine Möglichkeiten nur begrenzt aus. Du weißt ja – vermeintlich – wie der Hase läuft und lässt somit nichts Neues zu.
Nicht selten kommt es dabei vor, dass wir unserer Umwelt die Schuld geben, wenn wir immer wieder den gleichen Mist erleben. In Wahrheit sind wir es aber selber, die der Veränderung keine Chance geben.

4 Schritte um deine Blockade zu durchbrechen

Schritt 1: Erkennen

Damit du etwas verändern kannst, ist es wichtig zu erkennen, wie du tickst und was du dadurch in Gang setzt. Erst wenn du dir darüber im klaren bist, kannst du eruieren, was du daran gut und was du vielleicht als hinderlich empfindest, um dich der Welt so zu zeigen, wie du es gerne möchtest.
Oftmals sagen oder tun wir ja bestimmte Dinge erst gar nicht, weil wir an diese Handlung eine Erwartung im Außen knüpfen, die wir lieber nicht herbeiführen möchten. Zu erforschen, was in genau solchen Situationen abläuft, ist der erste Schritt, damit du entscheiden kannst, was du zukünftig verändern möchtest.

Schritt 2: Einstellung, Haltung, Auftreten

Eins ist sicher – unsere Erwartungen und Einstellungen beeinflussen unser Verhalten.

Daher geht es im nächsten Schritt darum, dass du dir über deine Haltung und dein Auftreten bewusst wirst und in der nächsten Situation aktiv eine Veränderung herbei führst.

Was meine ich damit? Ich möchte es dir anhand eines Experiments, das man mit zwei Gruppen von Lehrern durchgeführt hat, näher bringen.

Der einen Gruppe von Lehrern sagte man zu Beginn der Studie, dass sie im nächsten Schuljahr eine Klasse mit äußerst intelligente und aufgeweckte Schülern bekommen würden. Die zweite Gruppe informierte man darüber, dass es eine Klasse mit eher mittelmäßigen und teilweise schwierigen Schülern wäre. In Wahrheit gab den Lehrern jedoch völlig “normale” Klassen, wie sie in jeder Schule zu finden sind.

Das Ergebnis war umwerfend und kurios zugleich. Die Leistungen jener Klassen mit den Schülern, von denen die Lehrer glaubten, dass sie überdurchschnittlich intelligent waren, lagen nach etlichen Monaten über dem Durchschnitt. Wohingegen die Leistungen derjenigen Schüler, von denen die Lehrer nichts erhofften unter dem Durchschnitt lag.

Des Rätsels Lösung – die Lehrer, die glaubten, sie hätten es mit besonders intelligenten Schülern zu tun, verhielten sich ihnen gegenüber anders, als diejenigen Lehrer die davon ausgingen, ihre Schüler seien lediglich mittelmäßig.

Die Lehrer, die ihre Schüler vermeintlich für überdurchschnittlich intelligent hielten, förderten diese mehr und hatten mehr Geduld mit ihnen. Die andere Lehrergruppe hingegen gab sich erst gar keine große Mühe.

Auch wenn wir jetzt nicht alle den Job eines Lehrers ausüben, so verhält es sich in unserem Leben dennoch sehr ähnlich. Wir nehmen aufgrund unserer Einstellung und vorgefertigten Meinungen eine gewisse Haltung den Dingen in unserem Leben gegenüber ein und treten dementsprechend auf.
Wenn wir es hier schaffen, eine Veränderung herbeizuführen entsteht ein riesiger Hebel, der es uns ermöglicht andere Erfahrungen in unserem Leben zu machen.

Schritt 3: Mit den Augen eines Kindes

Was dir dabei helfen kann, deine Erwartungen loszulassen und deine Einstellung zu verändern, ist die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
Gerade sehr kleine Kinder haben noch keinen riesigen Erfahrungsschatz, auf den sie zurückgreifen können. Das ermöglicht ihnen noch viel unvoreingenommener an Dinge heranzugehen und sie mit einem kindlichen Staunen zu betrachten.

Uns Erwachsenen tut es gut, bewusst diese Haltung einzunehmen, um unsere selbst gesteckten Grenzen zu überwinden und dadurch Neues erfahren zu können.
Probier es einmal aus! Du wirst staunen 😉

Schritt 4: Geduld

Setz dich dabei aber nicht unter Druck. Und noch viel wichtiger – kreiere keine neue Erwartung indem du davon ausgehst, dass es sofort beim ersten Versuch klappen muss.

Gib dir Zeit. Du hast viele Jahre eine “Erwartungsfurche” in deinem Leben gezogen. Diese ist mehr oder weniger tief und kann nicht von heute auf morgen ausgebügelt werden.

Bleib daher gelassen und freue dich über jene Momente wo es klappt und du neue, beflügelnde Erfahrungen machen kannst.

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Stets findet Überraschung statt. Da wo man’s nicht erwartet hat.

Wilhelm Busch

Was kannst du heute tun, um neue Erfahrungen und schöne Überraschungen in dein Leben zu holen?

Weniger Erwartungen, mehr Potentialentfaltung – für einen neuen Rahmen . ein Neues Ich

♥-lich

Manuela

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