Motivier dich jetzt aus eigener Kraft

Motivier dich jetzt aus eigener Kraft
Ich geb’s ja ehrlich zu - ich bin nicht immer voll motiviert bei der Arbeit, auch wenn ich sie gerne mache. Und aufschieben - ja, aufschieben tu ich manche Dinge auch recht gern. Gerade jetzt im Sommer, wo ich mich so leicht auf die aktuelle Hitzewelle, den Urlaub oder ähnliches rausreden kann.

Geht es dir momentan ähnlich? Dann kennst du vielleicht auch das ärgerliche Gefühl, das dich vielleicht gleichzeitig mit dem folgenden Gedanken überkommt “...wenn ich nur endlich genug Motivation hätte, um etwas zu tun!”

Vielleicht gesellen sich zu deiner Passivität dann auch noch die Sorge, Deadlines nicht einhalten zu können oder die Traurigkeit deine Ziele so “nie” zu erreichen. Und schwupps - schon steckst du in dieser Negativspirale des “Nicht motiviert seins” fest. Dein Mantra - “Ich würde ja gerne, aber ich kann nicht.”

Was wäre wenn ich dir sage, dass du nur einer falschen Theorie auf den Leim gegangen bist, und du diese miesen Gefühle mit der einer Portion Neugierde überlisten kannst…
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"Action is’nt just the effect of motivation, it’s also the cause of it."

Mark Manson

Viele Menschen mit denen ich arbeite oder die ich privat kenne – mich bis vor einiger Zeit eingeschlossen – vertreten den Ansatz, dass man nur so richtig ins Tun kommen kann, wenn man sich entsprechend motiviert fühlt. Wenn man inspiriert, von einer Sache überzeugt und voller Begeisterung ist.

Kettenreaktion 1 – Inspiration als Voraussetzung

Die Aktivität ist das Resultat folgender Kettenreaktion:

Emotionale Inspiration → Motivation → gewünschte Aktion → emotionale Inspiration usw.

Idealerweise kreiert die gewünschte Aktion weitere emotionale Inspiration. Und diese bietet wiederum ausreichend Motivation für nächste Aktion usw. .

Jetzt stolperst du jedoch – ähnlich wie ich – ab und an über die Tatsache, dass diese emotionale Inspiration so richtig auf sich warten lässt.

Du beginnst schon an dir zu zweifeln und denkst (besonders in Zeiten von Social Media und den ganzen darin enthaltenen Erfolgsstories), dass nur mit dir irgendetwas nicht stimmt. Denn soooo viele andere Menschen reiten ja auf der Erfolgswelle und sind “dauermotiviert” das nächste Abenteuer anzupacken.

Kettenreaktion 2 – Inspiration als Belohnung

Jetzt liegt es aber an dir, dich von diesen äußeren Einflüssen und deinen eigenen Gefühlen überrennen zu lassen oder einen entscheidenden Vorteil zu nutzen.

Du bist nämlich frei in deiner Entscheidung ander zu denken. Du bist frei in deiner Entscheidung einen anderen Platzhalter als Ausgangsbasis für die Kettenreaktion zu wählen. Und dieser Platzhalter ist deine Aktion.

Dadurch kreierst du die folgende Kettenreaktion:

Aktion → Emotionale Inspiration → Motivation – – > Aktion usw.

Starte mit einer Handlung, auch wenn dir gerade nicht danach ist.

Je mehr Aktivität du ins Spiel bringst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du für dein Tun mit guten Gefühlen belohnt wirst. Diese guten Gefühle motivieren dich jetzt zusätzlich und bewegen dich ganz einfach dazu, weiter am Ball zu bleiben.

Das Prinzip der 3 täglichen Handlungen

Wenn du keine Motivation für den entscheidenden Schritt in deinem Leben finden kannst, dann mach trotzdem einfach. Auch ohne dieses erhebende Gefühl der Motivation. Irgendetwas fällt dir immer ein! Mach es nicht komplizierter als es ist und sabotiert dich dadurch nicht selbst.
Starte ganz einfach mit dem Vertrauen in 3 kleine Handlungen täglich.

Ein Beispiel…

Eines Tages konnte ich gar nichts Positives fühlen, schon gar keine Motivation. Aber nachdem ich das Prinzip der 3 kleinen Handlungen selbst praktiziere, standen trotzdem folgende 3 TO DOs auf meiner Liste:

→ Fachartikel lesen
→ Textentwurf für Webseite überarbeiten
→ mögliche Assistenzstelle kontaktieren

Die ersten beiden TO DOs auf der Liste waren noch einigermaßen easy zu erledigen.

Bei der Assistenzstelle hingegen bemerkte ich jedoch schon einen gewissen inneren Widerwillen in mir aufsteigen.

Gedanken wie
“…wie erklär ich mein Anliegen am besten…”,
“…wie mache ich ihnen eine Zusammenarbeit schmackhaft…”,
“…hoffentlich erfahre ich keine Zurückweisung…”
kreisten in meinem Kopf.

Oder zu diesem Zeitpunkt viel eher in meinem Unterbewusstsein. Und diese unbewussten Gedanken, kreierten unangenehme Gefühle.

Von Motivation war weit und breit keine Spur.

In dem Wissen, dass ich mich zu drei Handlungen täglich commited habe, legte ich jedoch meine Bedenken zur Seite und gab mir damit unbewusst die Erlaubnis zum eventuellen Scheitern.

Mein bewusster Leitsatz in diesem Moment: “Hauptsache ich mach’s, was dabei rauskommt ist egal”.

Und siehe da – es folgte ein super nettes Gespräch mit einer Zusage und einem Assistenzstart vier Wochen später.

Und ihr könnt es euch jetzt sicher schon denken.
Noch bevor ich das Telefonat beendet hatte, war ich schon voller Tatendrang und neuer Motivation. Nach so einem Erfolgserlebnis hätten von mir aus noch zehn weitere TO DOs für diesen Tag auf der Liste stehen können.

Was ich dadurch erkannt habe: 

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Emotionale Inspiration ist die Belohnung für meine Aktivität. Undnicht die Voraussetzung um aktiv zu werden.

Deine eigene Erlaubnis scheitern zu dürfen, macht dich frei!

Mein Ziel war es, drei Dinge täglich zu tun. Woran ich dabei im Moment nicht mehr dachte war

  • etwas falsch zu machen,
  • mich zu blamieren oder
  • zu scheitern.

Hauptsache drei Dinge täglich – egal wie’s läuft oder was dabei rauskommt.

Dadurch gibst du dir die Erlaubnis zum Scheitern. Und genau das wirkt unheimlich befreiend und bringt dich weiter.

Das 3 kleine Handlungen täglich Prinzip bewahrt dich also nicht nur vor chronischer Aufschieberitis, sondern bringt dir auch den Vorteil, dass du zu deiner eigenen Inspirationsquelle wirst.

Du hast es selbst in der Hand. Du entscheidest, wie du denkst und ob du trotzdem tust…

Mach einfach…spreng deinen Rahmen . für ein neues Ich

♥-lich

Manuela

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