7 Prinzipien um aus der Problemspirale auszubrechen.

7 Prinzipien um aus der Problemspirale auszubrechen.
Hast du gerade das Gefühl, dass einfach nichts so richtig klappen will?

Dein Projekt verzögert sich, weil dich die IT nicht zeitgerecht unterstützt. Der Spediteur hat das Lieferdatum versemmelt. Und zu allem Überfluss lässt dich dein Kollege mit der Präsentationsvorbereitung im Stich?

So oder so ähnlich hast du’s wahrscheinlich selbst schon erlebt. Es gibt Zeiten im Leben, da geht einfach alles schief, was schief gehen kann.

Die gute Nachricht. Du kannst dem vorbeugen. Und du kannst schnell wieder Boden unter den Füßen gewinnen. Auch wenn dich die Problemspirale aktuell endlos in die Tiefe zu ziehen scheint.

Wie? Ich schwöre auf 7 Prinzipien, die ich gleich mit dir teilen möchte...

7 Prinzipien, für eine schnelle Lösung deiner beruflichen Herausforderungen

Ich muss mich ja auch selbst des öfteren an der Nase nehmen. Warum? Weil ich auch nicht immer als ausgewiesener Optimist durch’s Leben gehe. Die Problemspirale schlägt auch bei mir zu und hält meine Gedanken gefangen. Ich weiß aber mittlerweile, dass ich meine beruflichen Herausforderungen viel besser bewältige, wenn ich die folgenden 7 Prinzipien anwende.

Am Beispiel der Organisation eines Events zeige ich dir meine 7 Prinzipien.

 

Prinzip 1 – Achte darauf was gut funktioniert und tue mehr davon.

Richte den Fokus gezielt auf die positiven Aspekte und Fortschritte.

Wenn es gerade zB wieder drunter und drüber geht bei einer Eventorganisation und ein Horrorszenario das nächste jagt, ist es ganz klar. Du bist gefordert schnell zu reagieren.
Der Caterer hat die Sektgläser für den Empfang vergessen? Du hast’s doch noch geschafft zeitgerecht welche zu organisieren? Top!
Jetzt geht’s aber darum, gedanklich nicht im Problemnetz hängen zu bleiben. Fokusiere auf die Dinge die währenddessen gut gelaufen sind. Richte den Blick auf deine erfolgreichen Fortschritte in der Organisation. Aus Angst vor einer weiteren Panne alles doppelt und dreifach im Vorfeld zu kontrollieren, kostet dich nur Zeit und Nerven.

 

Prinzip 2 – Lege deinen Fokus auf die Zukunft.

Wichtig ist, wie etwas in Zukunft sein soll. Mach dich frei vom Gestern und erkenne deine Möglichkeiten in der Zukunft.

Auch wenn du heute auf den Versand einer wichtigen E-Mail, für die Organisation deines Events, vergessen hast. Quäl dich nicht länger damit. Was passiert ist, ist passiert. Du kannst die Uhr nicht mehr zurückdrehen und die Vergangenheit verändern. Die Zukunft aber sehr wohl.

Bündel deine Gedanken daher lieber im Hier und Jetzt. Schätze deine Kompetenz und deine Fähigkeiten. Schau darauf, wie du diese zukünftig erfolgreich ins Spiel bringen kannst und verschwende deine Energie nicht mit der Aufarbeitung der Vergangenheit.

 

Prinzip 3 – Bekenne dich zur Einfachheit.

Um in komplexen Situationen erfolgreich zu sein, ist es nicht immer notwendig, sie bis ins kleinste Detail zu verstehen. Meist ist es hilfreicher zu erkennen, was es im Moment braucht, um den entscheidenden Schritt in Richtung Erfolg zu setzen.

Beobachte, welche Vorgehensweise bisher gut funktioniert hat und wende sie – wenn möglich – auch aktuell an. 

Am Beispiel der Eventorganisation wäre es Energieverschwendung im Vorhinein zu überlegen, was alles schief gehen könnte. Eventpartner X könnte ausfallen, das betrifft Lieferant Y in der Art und Weise und beeinflusst das ganze dann in der Art und Weise… – eine never ending story an Möglichkeiten und Eventualitäten. Darüber nachzudenken und alles bis ins kleinste Detail zu analysieren bringt dich nicht weiter.

Schau darauf, was aktuell zu tun ist. Worauf du Einfluss hast.

Mach die Dinge einfach. Triff Entscheidungen.

Die einfachsten Lösungen sind oft die besten.

Prinzip 4 – Repariere nicht, was nicht kaputt ist.

Es gibt keinen Maßstab für richtig und falsch. Die Frage ist viel eher: Funktioniert das, was zB deine Kollegin macht, so wie sie’s macht? Auch wenn du bei der Auswahl des Fotografen und Filmteams für euer Event ganz anders vorgegangen wärst.

Halte dich nicht damit auf, anderen deine Arbeitsweise zu erklären und auf’s Auge zu drücken. Besonders wenn das Problem ja sowieso schon gelöst ist.

Vertrau auf die Kompetenzen anderer und stärke dadurch deren Arbeitsautonomie.

 

Prinzip 5 – Funktioniert etwas nicht? Dann versuche etwas anderes.

Wenn etwas mit Blick Richtung Zielerreichung nicht von Nutzen ist, lass es sein und spar dir die Ressourcen. Vergeude nicht unnötig Energie.

Bring stattdessen lieber Klarheit in die Sache. Definiere genau, wie dein Event aussieht, wenn es erfolgreich läuft und nimm diese Vision als Maßstab für dein Tun oder Nichttun.

Geh einen Schritt zurück und beobachte, ob es tatsächlich ausschließlich das goldbeschichtete Besteck für das zu organisierende Dinner sein darf. Erfüllt nicht auch, das Silberbesteck seinen Zweck und trägt genauso zu deiner Vision einer erfolgreichen Eventorganisation bei? 

 

Prinzip 6 – Achte auf eine lösungsorientierte Sprache.

Deine Art zu sprechen prägt deine Gedanken.
Wenn du dich laufend fragst “Welches Problem wird mich heute wieder erwarten?” oder “Warum klappt das schon wieder nicht?”, verfällst du mehr und mehr in dein problembehaftetes Denken.

Wenn du hingegen lösungsorientiert an die Sache heran gehst, fragst du dich als erstes
“Wie kann ich’s so lösen, dass ich mein Ziel doch erreiche?”, “Wie sieht der nächste Schritt aus?”, “Welche Möglichkeiten hab ich zur Verfügung?”

Die Band für dein Event hat dir ja schon so und so abgesagt (könnte ja sein 😉 ).
Warum dann auch noch pausenlos über das Desaster sprechen und die negative Energie aufrecht erhalten. Sprich und denke in Lösungen. Du wirst sehen – ein Happy End ist viel schneller möglich, wenn du dich auf die lösungsorientierte Seite schlägst 😉 .

 

Prinzip 7 – Erkenne die Ausnahmen und achte auf die Unterschiede

Last but not least – kein Problem dauert ewig an. Oder ist immer gleich intensiv.
Rücke bei einer anschließenden Analyse einer Projektorganisation immer die Unterschiede in den Vordergrund.

Fragen wie “Wie kam es dazu?”,“Warum hat das nicht funktioniert?” und “Wer war schuld?” helfen nur sehr begrenzt weiter.

Öffne deinen Handlungsspielraum indem du fragst:
“Was lief gut?”, “Was hab ich zu dem Zeitpunkt anders gemacht?”, “Was macht den Unterschied zwischen besser und schlechter aus?”
 

Überzeug dich selbst von der Wirkung der 7 Prinzipien. Ich habe bereits einige Vorteile selbst erkannt.
Sie

  • beeinflussen meine Haltung positiv,
  • machen mich rasch handlungsfähig,
  • steigern meine Effizienz in der Umsetzung
  • bringen Klarheit in die Sache
  • fördern meine innere Ausgeglichenheit
  • und geben mir Stabilität sowie Sicherheit

Ich bin schon auf deine Erfahrungen gespannt und freue mich auf deinen Kommentar.

Lösungsorientiert zum neuen Rahmen . neuen Ich . neuen beruflichen Strategien

♥-lich

Manuela

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