Stopp die Versuche! Mach es oder lass es bleiben.

Stopp die Versuche! Mach es oder lass es bleiben.

Wie oft versuchst du etwas anstelle zielstrebig, mutig und voller Elan etwas tatsächlich zu tun? Sei ehrlich mit dir selbst. Wahrscheinlich passiert das öfter, als du denkst.

Vielleicht geht’s dir im Job so, dass du versuchst diesen oder jenen Geschäftspartner zu kontaktieren, das Projekt endlich zu starten oder bessere Konditionen raus zu verhandeln.

Womöglich versuchst du auch schon länger ein klärendes Gespräch mit dem Kollegen oder der Vorgesetzten zu führen. Aber du kannst dir auch nicht erklären, warum es einfach nicht dazu kommt?!

Ich hätte da so eine Vermutung, woran es mitunter liegen könnte ;-).

Streich das Wort "versuchen" aus deinem Wortschatz und mach die Dinge. Oder lass sie ganz bleiben. Denn dazwischen liegen nur Ausreden, Halbherzigkeiten und ganz viel Energieverschwendung.

Du willst wissen wie’s geht?

Schlaue Bücher, Keynote Speaker und Erfolgs-Coaches sind sich einig.

 

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"Wir überschätzen das, was wir in einem Jahr und unterschätzen das, was wir in drei Jahren erreichen können."

 

Dass wir das überschätzen, was wir in einem Jahr tun können, trifft womöglich zu, allerdings tragen die Schuld daran meist nicht das Jahr, sondern wir selbst und unsere Saboteure.

Unsere Saboteure? Ich denke da zum Beispiel an:

  • fehlende Entscheidungen
  • fehlende Konsequenz
  • die Zeit die wir uns nicht nehmen (nicht die, die wir nicht haben!!!)
  • fehlende Motivation
  • fehlende Disziplin
  • fehlende (kleine) Schritte, die täglich zu gehen sind

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Wir VERSUCHEN anstatt zu TUN.

Mach es . Oder lass es sein

Wie du der Versuchen-Falle entkommst

  1. Sei endlich ehrlich zu dir selbst
    Du hast schon öfter versucht früher aus dem Büro zu gehen, deine TODOs fristgerecht zu erledigen, mehr Sport zu machen oder dich gesund zu ernähren. Alles nur, um kurze Zeit später festzustellen, dass dein Vorhaben gescheitert ist? Wahrscheinlich war das Scheitern aber nicht allzu schmerzlich, denn du hast es ja ohnehin von vornherein “nur” versucht. Dein Gewissen lässt sich damit auch leichter besänftigen und du wirst nur von einem kleinen Down gestreift, als gleich die große Enttäuschung zu erleben.

    Ein wesentlicher Grund, um Dinge nur zu versuchen, anstelle sie mit vollem Einsatz und Elan zu verfolgen.

    Denn unsere Scham, sollten wir im Endeffekt scheitern, ist viel größer, wenn wir uns davor mit vollem Commitment und voller Motivation zeigen und aktiv handeln.

    Dafür ausgelacht zu werden – von anderen oder von uns selbst – wiegt bei vollem Krafteinsatz viel schwerer als bei einem Versuch.

    Blöd nur, dass uns ein Versuch, so handeln lässt, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitern werden. Und diese vielen kleinen Enttäuschungen fühlen sich über die Zeit genauso schmerzlich an wie eine große.

    Durchbrich daher dieses Schutzmuster indem du dir mehr Klarheit darüber verschaffst, weshalb oder wovor du dich mit einem halbherzigen Versuch verstecken möchtest.

  2. Streiche das Wort VERSUCHEN
    Unsere Sprache erschafft Realität.

    Und sie hat enorme Auswirkungen darauf, ob du deine gesamten Ressourcen für ein Ziel auch wirklich aktivieren kannst. Mit einem Versuch bist du ständig mit angezogener Handbremse unterwegs oder fährst erst gar nicht richtig los.

    Auch wenn du dir jetzt denkst “ach, das ist doch nur Wortklauberei” wirst du, wenn du darauf achtest, schnell erkennen, wie unterschiedlich es sich anfühlt etwas zu versuchen oder sich ganz für eine Sache zu entscheiden, sie kontinuierlich durchzuziehen und zu tun.

  3. Entscheide dich und steh dazu!
    Wenn du wirklich etwas verändern möchtest, triff ab heute eine echte Entscheidung.
    Lass die Ausreden. Denk immer daran – du musst ja nicht. Keiner zwingt dich zu irgendetwas.

    Frag dich – “Bin ich in der einen Sache wirklich bereit alles zu geben?” Trotz möglicher Ängste?…” Wenn deine Antwort „nein“ lautet, dann sei so mutig, steh zu deiner Entscheidung und lasse es auch tatsächlich sein

    Mach ab heute keine halben Sachen mehr. Nur weil du ein schlechtes Gewissen hast. Es deinen Eltern recht machen möchtest. Oder dich deiner Chefin verpflichtet fühlst.

    Wenn du aber voll dahinter stehst, dann leg los und gib alles! 

    Alles zu geben beginnt schon bei deiner Wortwahl ;-).

Einfach entscheiden

Die Walt Disney Technik bringt die Entscheidung und dich ins TUN

 

Du kannst dich momentan nicht entscheiden?

Es fühlt sich so an, als wären da mehrere Teile in dir, die alle etwas anderes wollen?

Es ist nicht untypisch, dass wir oftmals hin und her gerissen sind. Aufgrund unserer Werte, Prinzipien, Wünsche und Verhaltensmuster ab und an ins Trudeln kommen und es uns schwer fällt eine klare Entscheidung zu treffen.

Was dir in solchen Moment helfen kann, ist die Walt Disney Technik.

Ausgangspunkt ist das Multi-Mind-Konzept. Es besagt, dass wir nicht nur ein Ich haben, sondern mehrere Teile, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Vordergrund stehen. Sie können alle auf einen Punkt ausgerichtet sein, oder aber auch in unterschiedliche Richtungen ziehen (noch mehr dazu unter dem Thema Visionsarbeit).

Um

  • eine Entscheidung treffen
  • einen Plan schmieden und
  • innere Konflikte weitestgehend ausschalten
    zu können,

schlüpfst du dabei in drei unterschiedliche Rollen.

 

A. Der Träumer

In dieser Rolle ist alles möglich. Es darf alles sein. Der Träumer ist voller Enthusiasmus und Leidenschaft.
Nimm diese Rolle ein, indem du dich in eine freudvolle und positive Haltung begibst und dir folgende Fragen stellst:

  • Was wäre, wenn du dich dafür entscheidest?
  • Wie sieht dein Wunschszenario aus?
  • Wie verläuft dein Leben?
  • Wie denkst du über dich selbst?
  • Ist da Begeisterung?

Die Frage nach der Begeisterung ist essentiell.
Denn nur wenn dich dein Traum wirklich anzieht, dann bist du tatsächlich bereit weiterzumachen und in die nächste der drei Rollen zu schlüpfen.

 

B. Der Realist

Der Realist baut aus dem Traum und guten Gefühlen einen konkreten Handlungsplan. In dieser Rolle stellst du dir die folgenden Fragen:

  • Was musst du für deinen Traum tun?
  • Was ist dafür von anderen notwendig?
  • Wie kannst du sicherstellen, dass es gut klappt?
  • Was musst du wann konkret tun, um voran zu kommen?

Der Handlungsplan muss nicht perfekt sein. Hauptsache du legst die ersten drei kleinen Schritte fest.

Du bist soweit? Die ersten TO DOs stehen? Dann schüttel dich kurz, mach einen Kopfstand 😉 und switche anschließend von deinem Planungs-Part in die dritte Rolle. Die Rolle des Kritikers.

 

C. Der Kritiker

Der Job des inneren Kritikers ist es, dich vorm Scheitern und vor körperlichen und seelischen Schmerzen zu bewahren.

Ignoriere ihn nicht. Hol ihn stattdessen lieber ins Boot. Gib ihm Raum und hör ihm zu, damit er nicht gegen deine Wunschrichtung rudert.

Denk an den Plan des Realisten und untersuche diesen jetzt mit der Brille des Kritikers auf der Nase nach Schwachpunkten oder Fehlern.

Du kennst sicher jemanden in deinem Freundes- oder Bekanntenkreis, der vieles hinterfragt und das Haar in der Suppe immer findet. Genau dessen Job übernimmst du jetzt in der Rolle des Kritikers und prüfst den Plan des Realisten auf die zuverlässige Umsetzbarkeit. Stell dir folgende Fragen:

  • Was könnte schief gehen?
  • Was hab ich übersehen?
  • Wo habe ich die negativen Seiten bewusst ignoriert?
  • Würde ich anderen raten, es so umzusetzen?

Vielleicht musst du dafür auch nochmals zum Träumer und Realisten zurückwechseln und Ziel sowie Plan anpassen. Woran hast du davor noch nicht gedacht?

 

Die Beantwortung der Fragen in den unterschiedlichen Rollen ist vielleicht ein bisschen anstrengend. Sie fordert dich heraus, Stellung zu beziehen und dich mit Dingen auseinanderzusetzen, die Herausforderungen in sich bergen.

Aber ich verspreche dir – es lohnt sich auf jeden Fall 30 Minuten zu investieren. Mit dem Perspektivenwechsel findest du zu einer klaren Entscheidung und deine Energie fressenden Versuch gehören der Vergangenheit an.
Du machst einfach.

Unsere Sprache lenkt unsere Intention. Und nur wenn unsere Intuition klar ist und wir entschlossen jeden Tag 3 kleine Schritte machen, erreichen wir unser Ziel.

Was hast du bisher nur versucht zu verändern und wie willst du in Zukunft damit umgehen?
Ich freue mich über deinen Kommentar.

Stop trying!
Für einen neuen Rahmen . ein neues Ich . einen neuen Job

♥-lich

Manuela

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