So packst du dein (Job-)Problem an der Wurzel

& löst es endlich
So packst du dein (Job-)Problem an der Wurzel und löst es endlich

Du kämpfst mit einem beruflichen Problem, das sich einfach nicht vom Acker macht? Du weißt ganz genau, was notwendig wäre, damit’s dir wieder besser geht? Du hast auch schon den einen oder anderen Lösungsschritt gewagt?Aber dein Ziel scheint nach wie vor in weiter Ferne. Du bist verzweifelt und hast das Gefühl auf der Stelle zu treten.Vielleicht lässt sich es sich aber auch einfacher und schneller lösen als du glaubst.Was wäre, wenn deine bisherigen Bemühungen nur deshalb ins Leere gelaufen sind, weil du gar nicht bei deinem wahren Problem angesetzt hast? Warum das sein kann und wie du dem wahren Grund auf die Schliche kommst, zeige ich dir anhand einer meiner eigenen beruflichen Herausforderungen...

Ich bin grundsätzlich ein sehr lösungsorientierte Mensch. Wenn ich ein Problem habe, schiebe ich es nicht unnötige lange vor mir her, sondern versuche es so rasch wie möglich zu beseitigen. Wichtig ist für mich, nicht nur an Zielen und Lösungsstrategien zu feilen, sondern mir auch die Zeit für eine kurze Problemanalyse zu nehmen.

Kläre, was dich wirklich quält

Natürlich ist die Phase der Problemanalyse nicht als Freifahrtschein ins Land des permanenten Selbstmitleids gedacht.Eine aktive Klärung soll dich nur vor blindem Lösung-Aktionismus, der viel Energie kostet, aber zu nichts führt, bewahren. Anstatt dein Problem erfolglos an der Oberfläche zu bekämpfen, pack es doch lieber gleich an der Wurzel und mach ihm damit ein für alle Mal den Garaus.Die Voraussetzung dafür ist aber, dass du die Wurzel des Übels überhaupt kennst.Die gute Nachricht – die Suche danach ist leichter als gedacht. Schau dir dafür einfach etwas von kleinen Kindern ab…

Mit der Neugierde eines kleinen Kindes

Ich kann mich noch gut an meine Nichte erinnern, wie sie im Kleinkindalter die Welt entdeckte. Jedes Erlebnis war ein Highlight, alles war neu und aufregend. Soviel wollte auf einmal entdeckt und begriffen werden. Und auch die Frage nach dem “Warum” war allgegenwärtig.Wenn du selbst Kinder hast oder sich in deinem Bekanntenkreis welche tummeln, wirst du diese Situation sicher auch kennen. Eine Frage jagt beispielsweise so die nächste… “Mama, warum macht der Hund das?”. Auf die dazugehörige Antwort folgt gleich wieder das nächste “Warum” und das nächste…

Warum 😉 wir später nicht mehr fragen?

Im Laufe unseres Lebens, kommt uns diese Neugierde aber immer mehr abhanden.Dafür gibt es viele Gründe. Einer wäre – weil wir mehr in unserer Vergangenheit und unserer Zukunft leben, als aufmerksam und neugierig im Hier und Jetzt.Ein anderer – weil wir im Laufe unseres Lebens auch schon schmerzhafte Erfahrungen gemacht haben, an die wir uns nicht mehr gerne erinnern und diese Erinnerungen daher in die hinterste Ecke unseres Bewusstseins drängen. Hier wäre es gefährlich, diese Erfahrungen – durch allzu viele Fragen – wieder aus dem dunklen Winkel hervorzulocken und uns somit wieder schmerzhaft an sie zu erinnern.

Warum 😉 die Frage nach dem Warum aber hilfreich ist

Aber wie bereits Winston Churchill sagte:
{

"Man löst keine Probleme, indem man sie auf Eis legt."

Winston Churchill

Und deshalb ist die Frage nach dem „Warum“ oftmals anstrengend, aber der rettende Diener, der uns glasklares Wasser einschenkt, wenn wir davor zuviel von benebelnden Flüssigkeiten erwischt haben, die uns den Blick auf das wahre Problem versperren.

Fragen geben den Blick frei, auf den wahren Kern unserer problembehafteten Situation.

Erst dann ist es uns möglich an der richtigen Stelle anzusetzen und effektive Lösungsschritte festzulegen.

Die 5-Warum-Methode

Wenn du also das nächste Mal vor einem Problem stehst, das du trotz intensiver Bemühungen nicht gelöst bekommst, versuch es doch einmal mit der 5-Warum-Methode.

Sie ist ganz simpel.
Du formulierst deine herausfordernde Situation, schriftlich, in ein bis zwei Sätzen und stellst anschließend fünf Mal die Warum-Frage.

Mein wahres Problem & wie ich es endlich lösen konnte

Ich habe die 5-Warum-Methode zum Beispiel in folgender Situation selbst angewandt:

Für mich war es herausfordernd mit einer bestimmten Kollegin gemeinsam an Projekten zu arbeiten, da sie grundsätzlich kein gutes Haar an mir und meiner Arbeitsweise ließ. Sie intrigierte bei jeder Gelegenheit und hatte unseren gemeinsamen Vorgesetzten, zu dieser Zeit, immer auf ihrer Seite. Wodurch er meine Arbeitsweise oft anzweifelte und nicht wertschätzte.

Meine Problem in zwei Sätzen

Mein Vorgesetzter steht auf der Seite meiner Kollegin und schätzt meine Arbeit nicht entsprechend. Das ärgerte mich und machte mich wütend.

1.x Warum: Warum verletzt mich die Tatsache, dass meiner Kollegin mehr Glauben geschenkt wird, als mir?
Weil ich mich ungerecht behandelt fühle.

2.x Warum: Warum fühle ich mich ungerecht behandelt?
Weil die Behauptungen meiner Kollegin nicht der Wahrheit entsprechen, aber trotzdem mehr Bedeutung bekommen.

3.x Warum: Warum ist es mir so wichtig, dass meine Wahrheit mehr Bedeutung bekommt?
Weil ich für meine Arbeit von anderen geschätzt werden möchte.

4.x Warum: Warum möchte ich von anderen geschätzt werden?
Weil mir das positive Feedback anderer extrem wichtig ist.

5.x Warum: Warum ist es mir so wichtig von anderen geschätzt zu werden?
Weil ich meinen Wert von der Meinung anderer abhängig mache und mich, nur durch positives Feedback von anderen, selbst als wertvoll betrachte.

Oha – das war für mich eine entscheidende Erkenntnis.

Ich hatte, bis zu diesem Moment, mein Problem immer an der falschen Stelle zu lösen versucht. Ich konnte meine Kollegin nicht ändern. Ich konnte meinen Vorgesetzten nicht ändern. Auch durch das x-te Gespräch, konnte ich mein Ziel nicht erreichen.
Ich fühlte mich machtlos und trat bis zu diesem Zeitpunkt gefühlt auf der Stelle.

Aber mit dieser Erkenntnis war ich von einem Moment auf den anderen wieder handlungsfähig. Ich hatte es selbst in der Hand, meine Arbeit zu schätzen und auf die Wertschätzung anderer zu pfeifen.

Und siehe da, je mehr ich meine eigene Leistung anerkannte, desto weniger wurden die “Spielchen” meiner Kollegin und desto weniger wurden die verletzenden Kommentare meines Vorgesetzten.

Neugierde und Mut zu hinterfragen, befördert dein Potential ans Licht

Fordere dich heraus und gehe auch du deinem Problem, mit der 5-Warum-Methode, konsequent auf den Grund. Fünf Warums sind für den Anfang gut – du kannst dir die Frage – bei Bedarf – aber auch öfter stellen.

Aber ganz gleich, ob fünf Mal oder öfters, du wirst immer profitieren, denn:

  • Du erkennst dein wahres Problem einfacher.
  • Du erhältst mehr Klarheit über dich, deine Verhaltensweisen und Bedürfnisse.
  • Du kannst genau definieren, was du stattdessen (anstelle deines Problems) erreichen möchtest.
  • Du kannst effektive Lösungsschritte bestimmen, die dich deinem Ziel tatsächlich näher bringen.
  • Du erreichst dein Ziel dadurch mit weniger Reibungsverlusten und meist schneller.
  • Du dehnst den Rahmen deiner Komfortzone und lebst dein Potential.

Es braucht nur ein wenig Neugierde und vielleicht eine Prise Mut.

Wenn du dabei gerne jemanden an deiner Seite hättest, der dir dabei hilft, dein wahres Problem zu erkennen, melde dich gerne bei mir.

Hinterfrage konsequent – für einen neuen Rahmen . ein neues Ich

♥-lich

Manuela

Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit möglich. Details in der Datenschutzerklärung.

Kommentare

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die Daten werden wie in der Datenschutzerklärung angegeben verarbeitet und gespeichert.

Neuer RahmeN . Neues IcH

Du möchtest deine beruflichen Ziele verwirklichen?