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Wie negative Gefühle dein Leben zum Positiven verändern können

Wie negative Gefühle dein Leben zum Positiven verändern können
Keiner will sie, jeder hat sie.

Negative Gefühle.

Sie gehören genauso wie positive Gefühle zu unserem Leben dazu. Wie der Tag zur Nacht, der Mond zur Sonne, oder die Hitze zur Kälte.

Sie sind einfach untrennbar miteinander verbunden.

Wenn wir nicht beide Seiten kennen würden, wäre es uns unmöglich einen Unterschied feststellen zu können. Wir wüssten nicht, ob es uns gut oder schlecht geht. Das leuchtet dir sicher ein.

Trotzdem erlebst du negative Gefühle wahrscheinlich meist als Party Crasher in deinem Leben. Sie tauchen ohne Einladung auf deiner Feier des Lebens auf und lassen sich oft nur schwer wieder nach draußen bitten.

Warum das jedoch gar nicht notwendig ist und wie Positives in deinem Leben entsteht, wenn du auch deine negativen Gefühle mitfeiern lässt, erfährst du hier...

Negative Ereignisse, Erfahrungen und Gefühle gehören zu einem erfüllten Leben dazu. Es ist nicht möglich ein Leben ohne Negativität zu leben.

Entscheidend ist aber der Umgang mit negativen Gefühlen. Es ist deine Haltung negativen Gefühlen gegenüber, die den Unterschied macht. Und den Weg hin zu einer positiven Lebenseinstellung und -veränderung ebnet.

Trau dich!

NEGATIVE GEFÜHLE ZULASSEN

Bist du eher jemand die/der ihre/seine negativen Gefühle runterspielt? Der Verdrängertyp (Typ 1), der sich mit Dingen im Außen ablenkt, um unangenehme Gefühle nicht wahrnehmen zu müssen?

Oder bewegst du dich ganz bewusst in eine negative Abwärtsspirale indem du alles und jeden schlecht redest. Du bist ein Meister des Schwarzmalens (Typ 2) und siehst überall die Gefahr lauern?

Egal ob Typ 1 oder Typ 2 – beide Vorgehensweisen sind nicht gesund und bescheren dir keine positive Veränderung und vor allem kein freudvolles Leben.

Viel wichtiger als die Verdränger- oder die Schwarzmaltaktik ist das Zulassen deiner Gefühle. Egal ob negativer oder positiver. Dein Leben kennt hierbei nämlich keinen Unterschied.
Wenn es dir schlecht geht – lass es zu. Zeig dich mit deinem Ärger, deiner Wut und deiner Traurigkeit. Lebe deinen Missmut, deine “Null-Bock Attitüde” ehrlich aus und versuch deinem Umfeld keine heile Welt vorzuspielen. Hör auf damit so zu tun als ob…

  • als ob es dir gut gehen würde
  • als ob du mit allem einverstanden wärst
  • als ob du noch immer mehr schaffen könntest
  • als ob du die Dinge gerne machst etc.

Natürlich alles mit Maß und Ziel und so, dass du dein Umfeld dennoch wertschätzend behandelst.

Wichtig ist nur, dass du dich nicht verstellst. Steh zu deiner aktuellen Gefühlslage – egal ob negativ oder positiv.

Tipping-Point

DER 3:1 QUOTIENT

Auch nach der “Broaden and Built Theory” von Barbara Fredrickson (ein Artikel dazu ist gerade im Entstehen ;-) ) geht es nicht darum, negative Erlebnisse zu negieren und zu verdrängen oder b. Denn diese gehören auch laut Fredrickson zum Leben dazu. Wir brauchen auch sie, um gedeihen zu können.

Worum es laut Fredrickson jedoch geht, ist der sogenannte “Tipping Point”. Dieser besagt:

“Auf jede bedrückende emotionale Erfahrung kommen drei positive Erlebnisse, dann können Menschen wachsen und gedeihen.”

 Um einen positiven Quotienten von mindestens 3:1 (drei positive Erfahrungen zu einer negativen Erfahrung) zu erreichen, solltest du

  • deine negativen Gefühle zulassen und im Anschluss daran
  • deine negativen Gefühle reduzieren.

Aber ACHTUNG! – reduzieren ist nicht gleichzusetzen mit verdrängen oder eliminieren. Es geht dabei nicht um eine Eliminierung negativer Gefühle, sondern um einen anderen Umgang damit. Dafür möchte ich dir acht verschiedene Möglichkeiten vorstellen…

POSITIVE ERFAHRUNGEN

8 MÖGLICHKEITEN ZUR VERÄNDERUNG DEINER NEGATIVEN GEFÜHLE

Nr. 1 – Identifiziere die Auslöser deines negativen Gefühls

Nimm dir gerade in schwierigen Momenten die Zeit und hinterfrage, wie es dazu gekommen ist, dass es dir momentan nicht gut geht. 

Starte mit der Erforschung des negativen Gefühls. Spürst du Angst, Wut, Traurigkeit, Zorn, Scham, Ärger etc.?

Wenn du das Gefühl benennen konntest, geh weiter und versuche zu erkennen, wie es zu diesem Gefühlszustand kam. Hast du dich mit jemandem gestritten? Hat dich jemand verbal oder körperlich verletzt?

Es besteht auch die Möglichkeit, dass du z.B. deiner aktuellen Traurigkeit keinen Auslöser zuordnen kannst. Das ist auch ok. Belass es für den Moment dabei. Aber schieb die Traurigkeit nicht von dir weg. Steh zu ihr und handle entsprechend. Sag einen Termin ab oder such das Gespräch mit einem guten Freund oder einer guten Freundin.

Wichtig ist – tu nicht so, als ginge es dir in dem Moment gut.

Nr. 2 – Überprüfe die realen Tatsachen

Was genau stimmt tatsächlich von dem, was ich mir denke. Und wobei handelt es sich lediglich um alte Glaubenssätze und Verhaltensmuster. Was kannst du momentan tatsächlich sehen, hören und wahrnehmen. Und welche Aspekte interpretierst du in deine momentane Situation bloß hinein.

Ärgerst du dich z.B. über eine Arbeitskollegin, die anscheinend hinter deinem Rücken Unwahrheiten über deine Arbeitsweise verbreitet hat?
Kläre was tatsächlich passiert ist. Interpretiere nicht. Löse dich von alten Mustern und Glaubenssätzen und versuch mit einem unvoreingenommenen Mindset an die Klärung der Situation zu gehen.

Nr. 3 – Grübelfalle

Wenn es uns nicht gut geht, ist die Grübelfalle oft nicht weit. Leider ist sie langfristig kein guter Ratgeber.
Stopp dein Grübeln daher gleich durch gesunde Ablenkung.

Erstelle eine Liste, was dir in schwierigen Momenten alles gut tut und was du tun kannst, wenn du in der Grübelfalle sitzt.
Vielleicht hilft dir ein Spaziergang in der Natur, deine Lieblingsmusik, ein gutes Buch oder ein Treffen mit lieben Menschen. Leg dir in guten Zeiten eine kleine Übersicht an Dingen an, die dir in den Momenten des Grübelns aus der Patsche helfen. 

Nr. 4 – Achtsamkeit

Werde achtsamer: Im Zustand der Achtsamkeit ist es möglich, eigene Gedanken und negative Gefühle leichter zu akzeptieren. Du bist nicht versucht sofort, aufgrund negativer Gefühle, handeln zu müssen oder emotional zu reagieren. Hier eine Übung nach Jon Kabat-Zinn, die dir dabei helfen kann. 

Nr. 5 – Negative Landminen entschärfen

Du kannst den eigenen Tagesablauf im Hinblick darauf analysieren, wo negative Gefühle lauern könnten und diese schon vorab entschärfen. Das gelingt dir indem du schaust, was du in diesen Situationen verändern kannst.
Die folgenden Fragen helfen dir dabei:

  • Frage 1: Wie ich in Zukunft meine negativen Gefühle reduzieren möchte…
  • Frage 2: Wie ich mich daran erinnern werde…
  • Frage 3: Woran ich erkenne, dass ich meinen Vorsatz umgesetzt habe…

Nr. 6 – Umgang mit Social Media

Überdenke deinen Medienkonsum: Nimm bewusst wahr und frag dich, was all die negativen Informationen und Gewaltszenen, Darstellung von Sexualität, Schönheitsnormen u.ä. mit deinem eigenen Wohlbefinden machen.

Stell dir die Fragen:

  • Welche Wirkung hat es auf mich?
  • Welche Veränderungen möchte ich daher für mich umsetzen?

Nr. 7 – Reduktion von Klatsch und Sarkasmus

Gewöhn dir an, von anderen wertschätzend und positiv zu sprechen. Begib dich nicht in eine Abwärtsspirale, indem du über andere Menschen schlecht redest oder denkst. Erkenne, dass du dir dadurch selbst und anderen unnötigen Schaden zufügst und die Welt zu keinem besseren Ort machst.

Nr. 8 – Reduziere den Umgang mit negativen Menschen in deinem Umfeld

Beende Beziehungen zu Freunden oder Bekannten, die dir nicht gut tun. Bei denen du merkst, dass sie mehr Energieräuber als -booster sind.

Wenn du dennoch weiterhin zu ihnen Kontakt hältst, dann versuche dich auf die positiven Aspekte der Person zu konzentrieren. Wenn dir das gelingt kannst du einen Schritt weiter gehen und eine Neubewertung eurer Beziehung und der Situation mit dieser Person vornehmen. Frag dich dafür, was du aus der Beziehung zu dieser Person lernen kannst. Und besinne dich auf eine wertschätzende und positive Haltung der Person gegenüber.

 

Gefühle zulassen und leben

Schlussendlich geht es darum, dass du dein gesamtes Spektrum an Gefühlen wahrnimmst, zulässt und lebst. Egal ob du dich gerade gut oder schlecht fühlst.

Erst wenn du aufhörst

  • unangenehme Gefühle von dir zu weisen oder
  • angenehme Gefühle festzuhalten,

bekommst du wieder die volle Kontrolle über dein Leben und kannst mit klarem Geist und Fokus selbstbestimmte Entscheidungen treffen.

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"Wer werden will, was er sein sollte, der muss lassen, was er jetzt ist."

MEISTER ECKHART

 

Mit negative Gefühle anders umgehen und dadurch mehr positives in dein Leben holen.
Für einen neuen Rahmen . ein neues Ich . einen neuen Job

♥-lich

Manuela

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