Wie du deine Ziele klar festlegst

und sie dadurch einfacher erreichst
Du hast deine Vision klar vor Augen. Weißt wo es in den nächsten 5 Jahren beruflich und privat für dich hingehen soll. Du beschäftigst dich vielleicht auch schon täglich mit deinem Vision Board und verankerst dadurch deine positiven Zukunftsbilder in deinem Unterbewusstsein.

Soweit so gut - jetzt fehlen nur noch klare Ziele, damit deine Vision nicht nur eine Vision bleibt.

Dieser Artikel ist Teil einer 3-teiligen Artikelserie: Teil 1 – From Vision to Reality & Teil 3 – 3 kleine Handlungen für den großen Unterschied

Wie du deine Ziele klar festlegst und sie dadurch einfacher erreichst

Du möchtest ja – wahrscheinlich eher früher als später – auch die realen Auswirkungen deiner Vision genießen können. Und die bekommst du nicht nur durch die Arbeit mit deinem Unterbewusstsein, sondern natürlich auch durch deine Handlungen, die nach außen gerichtet sind.

Damit diese Handlungen gebündelt in eine Richtung zielen und deine wertvolle Energie nicht verpufft, ist das Festlegen von persönlichen Zielen sehr wertvoll.

Deine Ziele sollten kurz- und mittelfristig angelegt sein und dich in weiterer Folge auch rasch ins Tun bringen, was dir unter Beachtung der folgenden Punkte im Handumdrehen gelingt.

Der Realist

Du kennst ja vielleicht schon die Disney Methode, die du eventuell bereits bei der Erstellung deines Vision Boards angewendet hast.

Die Methode hält unterschiedliche Rollen für dich bereit, die du bei der Erstellung deiner Vision, der Planung der Ziele und dem tatsächlichen Tun einnehmen kannst.

Da gibt es zB die Rolle des Träumers. Diese Rolle nimmst du ein, wenn du deine Vision zum Leben erwecken möchtest.

Für die klare Formulierung und Verschriftlichung deiner Ziele wechselst du aber in eine andere Rolle. Und zwar in jene des Realisten.

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Der Realist nimmt einen pragmatisch-praktischen Standpunkt ein und entwickelt konkrete Ziele.

Wie kommst du jetzt aber zu konkreten Zielen?

Konkrete Ziele und wie sie entstehen

Wenn du ein konkretes Ziel für dich formulierst, entsteht automatisch eine Spannung zwischen deiner aktuellen Ist-Situation und deiner Wunsch-Situation.

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Diese Spannung bringt das schöpferische Momentum.

Veit Lindau

Wenn du also ein konkretes Ziel hast, für das du so richtig brennst, kommst du viel leichter in die Umsetzung. Du willst ja etwas für das du brennst, auf keinen Fall gleich wieder zu Grabe tragen.

Für mich ist es daher absolut wichtig, dass diese Herzensziele nicht einfach nur salopp daher gesagt sind und im ersten Moment für einen Außenstehenden einfach gut klingen. Nein – für mich sind konkrete Ziele solche, wo ich innerlich merke, dass ich weiß wovon ich spreche und auch schon den einen oder anderen Gedanken dazu habe, wie, wann und vielleicht auch mit wem ich dieses Ziel in absehbarer Zeit erreichen kann. Da gibt’s schon diesen ersten Funken, der die Richtung weist und wo ich mir denke – “…mhm, das könnt was werden, wenn ich das erreiche, dann komm ich meinem Visions-Bild näher…”.

Bring deine Ziele zu Papier!

Damit’s aber nicht nur bei dem einen oder anderen Ziele-Gedankenblitz bleibt, nehm ich mir alle paar Wochen einen halben Tag Zeit und bringe meine Ziele zu Papier.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Ziele viel verbindlicher werden, wenn sie schriftlich vor mir liegen. Die Schritte für ihre Erreichung lassen sich dadurch auch viel effizienter umsetzen und kontrollieren.

Achte beim Formulieren auf folgende Kriterien

Es ist echt wichtig, dass du nicht nur Wischi-Waschi-Ziele zu Papier bringst, sondern immer gegencheckst, ob auch alle Ziel-Kriterien erfüllt sind.

  1. Formuliere deine Ziele klar, kurz und genau. Berücksichtige auch, dass du den Start- und Endzeitpunkt festmachst. Baue auch gern Meilensteine ein, die dir anzeigen, wo du dich gerade am Weg befindest.
  2. Deine Ziele sollen messbar sein. Das heißt du solltest auch klar festlegen, woran du zB Etappenerfolge unterwegs festmachen kannst. Der Vorteil dabei ist, dass du dann auch auf einem längeren Weg, Erfolge schnell feststellen und feiern kannst. Ein Beispiel für die Formulierung eines Etappenerfolgs wäre „…Ich kontaktiere bis zum 30. Juni 2019 die folgenden 10 potentiellen Neukunden…“.
  3. Achte auch darauf, dass deine Ziele für dich attraktiv sind. Wenn dein Herz beim Gedanken daran ins Schwingen kommt, ist es genau richtig.
  4. Greife bei der Formulierung auch gerne nach den Sternen!
    Deine Ziele sollen dich ja aus deiner Komfortzone locken. Erzeuge aber auch keinen unangemessenen Stress, indem du deine Ziele allzu hoch steckst. Auf die richtige Balance kommt es an!
  5. Formuliere deine Ziele immer positiv und in der Gegenwartsform. Das heißt anstelle von “…Ich werde um XY weniger wiegen…”, “…Ich habe mein Idealgewicht von…”.

Ein bissl Hirnschmalz braucht’s schon

Ja, ich geb’ dir recht. Wenn du deine Ziele, unter Beachtung der Kriterien, zu Papier bringen willst, braucht es schon ein wenig geistigen Einsatz. Aber der zahlt sich langfristig auf jeden Fall aus und verbessert deine Lebensqualität.

Und ganz wichtig – lass dich dabei nicht stressen.

Konkrete Formulierungen – ja. Aber du musst beim Aufschreiben noch nicht im Detail wissen, welche Handlungen du am Weg zu deinem Ziel bzw. deinen Zielen setzen wirst. Es kann auch sein, dass du für die Erreichung deines Ziels vermutlich mehrmals deine Komfortzone verlassen musst und da ist es ganz normal, dass du dich dabei öfters als Anfänger fühlst und noch nicht alles im Detail weißt. Bleib also locker 😉.

Na dann – hab viel Spaß beim Festlegen deiner konkreten Ziele für einen

Neuen Rahmen . ein Neues Ich

♥-lich

Manuela

PS: wenn du Hilfe bei der Ausarbeitung deiner Ziele benötigst, dann melde dich gerne bei mir.

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